• Arthrose im Fuß: Röntgen
  • Arthrose im Fuß: Radiologische Stadien
  • Arthrose im Fuß - Radiologische Stadien
  • Arthrose im Fuß - Kernspintomographie
  • Arthrose im Fuß - Szintigraphie
  • Arthrose im Fuß - Ultraschall
  • Arthrose im Fuß - Labor

1. Worauf kommt es bei der Diagnose an?

Das Wesentliche sind zuerst die Anfertigung von Röntgenbildern im Stand. In der Fußchirurgie brauchen wir Röntgenbilder immer unter Belastung des Fußes. Ein Röntgenbild im Liegen gibt uns nur die halbe Informationen. Wir brauchen im weiteren Verlauf häufig auch eine Kernspintomographie. 

2. Stadium 1 der Arthrose

Hier sehen Sie nochmals die Stadieneinteilung der Arthrose. In diesem Fall hier sehen Sie sehr geringe Veränderungen, d.h. eine leichte Verdichtung des Knochens. Es besteht aber noch ein weiter Gelenkspalt. Dies ist Stadium I. 

3. Stadien 2-4 der Arthrose

Im weiteren Verlauf sehen Sie, wie sich der Gelenkspalt immer weiter verengt, wie sich Knochenanbauten bilden und eine zunehmende Deformierung des Gelenks eintritt.  

4. Kernspintomographie

Ein wichtiges diagnostisches Verfahren ist die Kernspintomographie. Die Kernspintomographie ermöglicht uns eine genaue Beurteilung des Knochens und des Knorpels. Hier sehen wir ein MRT vom oberen Sprunggelenk. Es liegt schon ein Defekt des Knorpels vor. In der seitlichen Aufnahme ist ebenfalls ein Defekt sichtbar. Dies können wir auf dem normalen Röntgenbild nicht erkennen. Dazu ist in jedem Fall eine Kernspintomographie erforderlich. 

5. Szintigraphie

Weitere Methoden sind zum Beispiel die Szintigraphie. Die Szintigraphie ist ebenfalls eine radiologische Methode, die uns Aktivierungsprozesse einer Arthrose, darstellt. Sie stellt uns auch noch andere Sachverhalte dar, die differentialdiagnostisch, also in Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern, wichtig sind. 

6. Ultraschall

Der Ultraschall ist eine weitere Zusatzmethode. Es können mittels Ultraschall z.B. die Bänder und Weichteile beurteilt werden. Es zeigt sich, ob ein Erguss im Gelenk vorliegt, ob eine Instabilität vorliegt. Aber der Ultraschall ist sehr stark vom Untersucher abhängig. Bei einem versierten Untersucher ist eine exakte Beurteilung möglich. Bei einem Anfänger am Ultraschallgerät können Probleme bei der Interpretation auftreten. Der Ultraschall steht also in der Diagnostik der Arthrose weit hinter dem MRT. 

7. Laborwerte

Wir brauchen in der Diagnosesicherung auch die Laborwerte. Das sind die Basis-Laborwerte, wie z.B. das Blutbild , die Entzündungsparameter, die Blutgerinnung, Wir wissen, dass bei der Arthrose die Laborwerte in der Regel unauffällig sind. Wir haben keine Entzündungszeichen.