• Arthrose im Fuß - Charcotarthropathie
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1. Warum bekommen Diabetiker eine Arthrose?

Der Diabetiker kann in seltenen Fällen eine so genannte Charcot-Arthropathie bekommen. Eine Charcot-Arthropathie bedeutet, dass die knöchernen Strukturen des Fußes spontan zusammen brechen. Der Diabetiker leidet oft unter Gefühllosigkeit am Fuß einer sogenannten Polyneuropathie. Er merkt es nicht, wann dieser Charcotprozess einsetzt. Das einzige, was er merkt, ist das, was Sie hier sehen. Der Fuß ist geschwollen, leicht gerötet. Dieses Stadium wird oft mit einem Entzündungsprozess verwechselt und antibiotisch behandelt Wenn dies geschieht und der Patient den Fuß weiter belastet ,bricht der Knochen spontan, ohne dass der Patient Schmerzen spürt. Es treten dann schwerwiegende Deformierungen auf. Auch nach der knöchernen Konsolidierung, also nach der Ausheilung eines solch deformierten Fußes , ein Prozess, der viele Monate andauern kann, kommt es oft zur Bildung von Druckstellen und Ulzerationen. Dadurch treten Infektion auf, die auch den Knochen betreffen, eine sogenannte Osteomyelitis. Die Rekonstruktion eines infizierten und deformierten Fußes ist ausgesprochen komplex und schwierig. 

2. Zusammenbruch des Fußes

Sie sehen hier den Fuß eines jungen Mannes. Ein beginnender Charcot-Prozess ist zu erkennen. Der Patient sollte auf keinen Fall diesen Fuß belasten. Diabetiker, die jedoch kein Schmerzempfinden am Fuß und den Beinen haben, ignorieren diese Empfehlung häufig. Zwei Monate später ist der gesamt Mittelfuß komplett zusammengebrochen. Die operative Rekonstruktion eines solchen Fußes ist sehr aufwändig. Es ergeben sich leicht Operationszeiten von vier bis fünf Stunden. Dann kommt die Phase der Immobilisation, die problemlos 6 und mehr Monate betragen kann. 

3. Einfach nur umgeknickt?

Hier ein weiteres Beispiel. Die Patientin erzählte folgende Geschichte: Sie sei minimal mit dem Fuß umgeknickt. Dabei sei es zu einem Sehnenriß und einem Knochenbruch gekommen, der operativ behandelt wurde. Im Laufe der Behandlung und der späteren Mobilisation stellten sich Schmerzen ein und es zeigte sich keine knöcherne Heilung. 

4. Zunehmende Deformierung

Der Fuß deformierte sich zunehmend. 

5. Rekonstruktion

Es folgte eine aufwendige Operation mit Rekonstruktion des Fußes und einer langen Immobilisationsphase. 

6. Gott sei Dank

Gott sei Dank konnte ein gutes Ergebnis erzielt werden.